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Es ist mal wieder dasselbe. Wieder einmal habe ich mein Pferd einige Wochen einer Reitbeteiligung anvertraut, in der Hoffnung bei dieser Reitbeteiligung wäre "alles anders". Und wieder - nach 6 Wochen komme ich zurück, um zu erfahren, daß sich fragliche Person gerade 3 oder 4 mal an Stall hat überhaupt blicken lassen.
Hätte da nicht eine Freundin, die ich bat "auch mal nach dem Pferd zu schauen", sich nicht aufopfernd TÄGLICH um meinen Kleinen gekümmert, wäre ihm wohl in diesen eineinhalb Monaten die Hufe abgefault, er hätte wohl wieder Husten bekommen - oder wäre zumindest an notorischer Langeweile gestorben.
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Das hatte ich doch schon mal... und wie oft habe ich es von den anderen Pferdebsitzern am Stall gehört, daß deren "Mädels" sich plötzlich einfach in Luft auflösten oder die fadenscheinheiligsten Gründe hervorbrachten, weshalb sie nicht mehr kommen können?
Nach mehrmaligem Anlauf bin ich nun zur schmerzlichen Erkenntniss gekommen, daß ein Bekannter vom Stall wirklich recht hatte: an Langeweile können sie auch zugrunde gehen, wenn du sie alleine versorgst - aber dann weißt du wenigstens genau, daß NICHTS mit ihnen gemacht wurde.
Doch beginnen wir von vorne...
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Wer sich sein erstes Pferd kauft, der wird dieses holde Geschöpf anfangs unter keinen Umständen teilen. Man will es jeden Tag selbst versorgen, trainieren und Spaß haben, man will der Einzige im Leben des Pferdes sein, um eine besonders tiefe Bindung aufzubauen. Meist funktioniert dies auch - bis die Chaos Theorie zum Greifen kommt.
Der buchstäbliche Flügelschlag eines Schmetterlings und in Tokio gibt's Regen statt Sonne - und die kleinste Veränderung in unserem Leben und wir können aus irgendwelchen Gründen nicht mehr jeden Tag zum Pferd. Vielleicht macht die Gesundheit nicht mehr mit, oder
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