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Es war für mich absolut normal, dass ein Tier auch erlegt wird und das natürliche Gleichgewicht durch die Jagd erhalten bleibt.
Von klein auf lernte ich das so genannte "Jägerlatein" - die besondere Sprache der Jäger mit außergewöhnlichen Bezeichnungen wie z.B. "Teller" (die Ohren der Wildschweine) oder "Spiegel" - (die rückwärtige Fellseite an einem Reh). Mit Begeisterung habe ich meinen Vater lange Jahre begleitet bis ich endlich selbst den Jagdschein in Händen halten durfte.
Gleichzeitig mit der Prüfung zum Bankkaufmann absolvierte ich diese schwere jagdliche
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Prüfung in mündlicher und schriftlicher Form bis ich ganz am Ende durch das Kugel- und Schrotschießen meine Qualifikation nachweisen konnte. Bei jeder einzelnen Prüfung konnte man damals noch durchfallen und der Druck auf den einzelnen Prüfling war enorm!
Ich kann mich an eine besondere Anekdote während der Schulungen erinnern, als ich meine ruhige Hand beim Kugelschießen demonstrieren konnte. Vier 10er (der Schuss in die schwarze Mitte der Zielscheibe) ließen meine Jagdkollegen frohlocken - sie nahmen mich auf ihre Schultern und jubelten.
Nur wenig später beim nächsten Kursabend kam die Retourkutsche - einer brachte eine so genannte "Elefantenbüchse" mit und der Rückschlag
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katapultierte mich hinter die Bande ;o) Heute noch ist meine ruhige Hand mir bei allen entstehenden Fotografien sehr hilfreich…
 Fränkische Wurzeln: Tiere prägten meine Basis und bereits mein Opa brachte mir in ganz jungen Jahren Dinge bei, die für einen Menschen äußerst wichtig sind. Wir lebten in den ersten Jahren meines Lebens noch bei meinen Großeltern im Haus gegenüber und die Kühe wurden noch mangels Selbsttränken mehrmals täglich mit einer auf Brettern befestigten Wanne getränkt.
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