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Welches Kind freut sich nicht über eine kleine Süßigkeit? Und da Pferde manchmal auch nichts anderes als kleine Kinder sind, freuen auch sie sich dann und wann über eine kleine "Extraration". Dieses Leckerli-Füttern kann jedoch auch zu Unarten bei Pferden führen, weshalb viele namhafte Trainer voll und ganz auf das Geben von Leckerlis verzichten.
"Das Pferd soll die Lektion machen, weil es es gerne und mir zuliebe macht", kommentiert Dieter Hämmerle, ein Westerntrainer aus Freiburg, die "Leckermania". "Und ich habe keine Lust, von meinen Pferden ständig durchsucht oder gar noch erpresst zu werden!"Wo er recht hat, hat er recht; es gibt
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durchaus Pferde, die anfangen, die Lektionen nur noch dann auszuführen, wenn sie wissen, dass der Mensch die Jackentasche voller Leckerlis hat.
Diese Pferde führen ihre Lektionen dann recht hektisch und unsauber aus, um schnellstmöglich an die begehrte Leckerei zu kommen. Doch warum werden Leckerlis dann überhaupt in der Pferdeausbildung eingesetzt? Versteht ein Pferd den Zusammenhang tatsächlich oder nutzt man nur seinen Fressinstinkt?
 Wessen Freude ist die Leckerei? Pferde sind reine Pflanzenfresser, deren ganzer Körper darauf ausgelegt ist, möglichst
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den ganzen Tag zu fressen. Sie müssen sich ihr Futter zwar auch in der Natur suchen und oft weite Wegstrecken dafür zurücklegen, doch sie müssen nicht annähernd den gleichen Aufwand betreiben wie Fleischfresser. Diese müssen Jagdstrategien entwickeln und ihre Körper zur Nahrungsbeschaffung oft an die Grenze der Leistungsbereitschaft bringen.
Wir Menschen waren einst auch solche Jäger. Wir jagten in Gruppen, und das wahrscheinlich sogar sehr effektiv. Das "Teilen" der Beute festigte auch die sozialen Bande zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern, und genau deshalb ist für uns das Teilen von Nahrung ein zentraler Punkt in unserem
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