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Machen Turniere wirklich selig?
Neulich mal wieder in meiner heißgeliebten Provinz: ein klassisches Reitturnier. Obwohl ich nach wie vor überzeugter Westernreiter bin, trieb die Neugierde mich doch mit einer Bekannten zu diesem kleinen Treffen der Lokalmatadore. Eine Dressur Kl. E war angesetzt. Cool, dachte ich mir, guckst du dir mal an, E gilt ja als Einsteigerklasse. Meine Bekannte lag mir ohnehin schon seit Monaten in den Ohren, ich solle mich mit Bubi doch mal an einer E-Dressur versuchen...
Ich dachte ja erst, ich sei doch auf dem falschen
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Turnierplatz gelandet, als ich die Pferde sah. "Äh.... sind das wirklich die ‚normalen' Pferde für diese Klasse?" fragte ich meine Bekannte, die auch schon ein recht angewidertes Gesicht machte "Nee - das sind fast durch die Reihe L- oder M-Pferde."
 Aha, hier war es also auch nicht anders als in den oberen Riegen des Westernsports. Wer in die Turnierszene schnell und leicht in den unteren Kategorien einsteigen wollte, der kaufte sich ein ausgedientes, hoch ausgebildetes Turnierpferd und ritt damit noch eine Weile in den unteren Kategorien herum. War das Pferd dann verritten, hieß es - sowohl bei Dressur- als auch Westernreitern - überheblich:
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"Das Pferd ist nicht mehr gut genug für mich, ich brauche ein besseres!" Ein Kind sagte zu mir einmal: "Meine Reitlehrerin meint ja, ich könne schon A starten, aber ich reite lieber noch zwei Jahre Reiterwettbewerb, da kann man schneller Schleifen abräumen." Diese Aussage ist doch ein gutes Beispiel für die Einstellung vieler Reiter. Und ich fand es ungemein erschreckend, diesen Satz von einem ansonsten sehr netten und aufgeschlossen jungen Menschen zu hören!
Erfolg durch Vitamin B? In diesem Sommer startete ich dann
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