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Das Himmelreich auf Erden - der Wert eines guten Hufschmiedes
Schmiede auf der Leinwand
"Königreich der Himmel" lief gerade nicht nur in deutschen Kinos und jeder Besucher durfte hautnah erleben, wie der französische Schmied Balian sich in der Beschlagskunst übte. Eingeweihten fiel rasch auf, dass die Soundtechniker recht wenig Ahnung vom sog. "Schmiedelied" hatten und die Tongestaltung recht seltsam anlegten.
Mit dem Schmieden eines Hufeisens hatte der gehörte metallische Klag recht wenig zu tun und auch der
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kontrollierte Blick Balians auf das halbfertige Hufeisen war recht grobschlächtig und nicht fachlich untermauert. Den Film sah ich mir wegen der ansonsten recht positiven Message zum Thema "Einigung unter schwierigen Grundvoraussetzungen" gleich zweimal an.

Beim ersten Mal begleitete mich ein Pärchen von der Schweizer Grenze nahe Freiburg - der junge Mann hatte gerade in Gießen seine Ausbildung zum staatlich anerkannten Hufbeschlagsschmied absolviert. Einhellig hatten wir ihm folgendes Verbot für den Film auferlegt:
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Von der tiefen Beugesehne sollte er nichts erwähnen und auch über die lieblosen Schmiededetails während des Films keine Kritik üben. Nachdem sein junger Lusitano bei mir einige Monate in Beritt war und auch hier meine Meinung akzeptiert wurde, klappte der Ablauf recht gut und wir genossen das Epos in den monumentalen Räumen des CineradoPlex auf dem romantischen Hügel in Pfaffenhofen.
Schmiedekunst und Marathonreiten Doch eines wurde mir nach diesem Kinoerlebnis bewusst - ein Artikel zum Thema stand schon lange auf dem Programm und die Bearbeitung am Laptop war nur noch eine Frage der Zeit. Vor vielen Jahren als ich noch im Odenwald
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