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Die Onkel unter den Pferden
Zu den Sach- und Lachgeschichten: Es war einmal letzten Winter, da kam ein neues Pferd in die Reithalle, ein Araber-Appaloosa namens Shadow. Shadow legte, wie immer, eine perfekte Show "ganz im arabischen Stil" hin - sprich Fähnchen hoch, Köpfchen hoch und Beine bis über die Ohren geschmissen. Ein Raunen ging durch das unbedachte Reitervolk am Rande."Wow, das ist aber ein toller Hengst!"
Ein HENGST? Vielleicht vom Gehabe her, ja, doch anatomisch gesehen nicht mehr so ganz. Doch da Shadow das nicht weiß, benimmt er sich weiterhin
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wie El Macho Hysterico, wie viele seiner kastrierten Artgenossen auch. Es hat also wenig mit zwei kleinen Organen zu tun, ob ein Pferd nun Ausdruck hat oder nicht. Diesen Artikel wollen wir den "Onkeln" unter den Pferden widmen...
 "Was ist denn ein Wallach?" ...fragte mich unlängst ein kleines Mädchen während unserer Ferienpassaktion. Erst einmal stand ich recht geplättet da, bis mir die Rettung einfiel: "Na ja, ein Hengst, der kann Papa werden. Ein Wallach nur Onkel".
Kurzum, ein Wallach ist ein männliches Pferd, welchem durch einen operativen Eingriff die Hoden entfernt wurden. Mittlerweile
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gibt es aber auch die Möglichkeit der Sterilisation, dann werden lediglich die Samenstränge gekappt, was keinen ganz so großen Eingriff für das Pferd bedeutet, und die "guten Stücke" bleiben dann auch erhalten.
Geschichtliches
Der Wallach ist wohl im Mittelalter schon Teil der Pferdewelt gewesen, als ruhigere Reitalternative für Damen und Kinder. Später dann, als das Pferd auch in der Kavallerie eingesetzt wurde, wurden immer mehr Wallache eingesetzt als Hengste, da sie einfach als umgänglicher anzusehen sind. Auch die berittene Polizei - zum Beispiel in Lybien - ist ausschließlich auf
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