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Donnerstagabend, irgendwo in Deutschland...
Bei nasskaltem Nieselwetter schleppen sich zwei müde Gestalten auf den schwach beleuchteten Reitplatz und ziehen dort dann lustlos ihre Runden. Die einzige Kommunikation zwischen Mensch und Pferd besteht aus Widersetzlichkeiten von Seiten des Vierbeines und Gemecker und Ärger von Seiten des Zweibeiners.
Keine Lust mehr. Wozu der ganze Ärger denn? Seit Monaten wird's nicht besser, seit einigen Tagen spinnt das Pferd nur noch rum - und das Wetter tut der Stimmung sein übriges. Keine Lust mehr! Müde, klatschnass und frierend packt der Zweibeiner den
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Vierbeiner weg, fährt heim und versinkt in die Badewanne. Ein Blick auf die Uhr - huch, schon wieder nach 10. Und morgen wieder arbeiten und der ganze Ärger geht am Nachmittag wieder von vorne los. Nein, "kein Bock" mehr...
Wer hat dieses Szenario noch nicht erlebt? Auch ich habe manchmal meine Phasen, in denen ich meinen kleinen "Hysterico" (allseits bekannt als Shadow) schlichtweg an die Wand klatschen könnte. Tage, an denen gar nichts mehr funktioniert, an denen ich mir als bleibene Erinnerung höchstens eine Erkältung und Muskelkater im besten und wieder ausgerenkte Wirbel im schlimmsten Fall hole.
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Dann hat auch mich einmal wieder der Alltagstrott eingeholt, dem ich durch das Reiten eigentlich entfliehen wollte. Das zur Entspannung gedachte Hobby entpuppt sich als ebenso stressreich wie der Beruf und in vielen Fällen dann auch als genau so unbefriedigend. Es gibt Tage, an denen hat man einfach keine Lust.
Solange dies nur einige wenige Tage sind, ist das auch nicht schlimm - auch unser Pferd hat dann und wann einfach mal keine Lust, sei ihm diese Gefühlsregung ebenso zugestanden wie uns. An diesen Tagen sollte man das Pferd dann auch lieber einfach mal in Ruhe lassen - nichts zu machen ist besser als etwas ohne Lust oder gar mit Wut zu machen, in beiden Fällen kann der
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