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Aus Wind geboren, für immer geliebt
"Alle Schätze dieser Erde ruhen zwischen deinen Augen." Eine schönere Liebeserklärung an das Pferd kann es eigentlich nicht geben. Sie stammt aus dem Koran und bildet den Anfang eines Buches, das die immer währende Faszination dieser edlen Tiere beleuchtet: Mythos Pferd ist der Titel, Veronika Straaß und Claus-Peter Lieckfeld sind die Autoren.
Sie sind aus dem Wind geboren oder aus Erde und Meer, tragen mittelalterliche Helden oder kranke Kinder, Olympiasieger und Polizisten, ziehen Pflüge ebenso wie den Sonnenwagen,
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faszinieren kleine Mädchen und Wissenschaftler, sterben in blutigen Schlachten oder lauschen einem Pferdeflüsterer.
Kaum jemand hat sie je als abstoßend empfunden, höchstens als Furcht einflößend, weil so groß und so stark. Und diese Zuneigung und Bewunderung hat unglaublich viele Gründe, wie bei diesem Streifzug durch die Kulturgeschichte von der Antike bis heute deutlich wird. Er führt durch Mythologie und Religion, Geschichte, Kunst und Literatur, wirft Blicke auf Kino und Werbung, auf Sportstätten und in Kinderherzen.
Zentauren bevölkern dieses Buch ebenso
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wie Napoleon und sein Schlachtross Marengo, König Artus und Don Quijotes Rosinante, die Stute Halla und das Stunt-Pferd Jerry Brown. Auf ebenso unterhaltsame wie kluge Weise erfährt man, wie das weiße Ross auf die Niedersachsenfahne kommt, was Pferde mit dem Wetter zu tun haben und wozu beim Pferdekauf ein Stück Sargholz mit Astloch nützlich ist. Und von klassischen Reiterthemen wie Reitweisen und Lehrmethoden ist natürlich auch die Rede.
Mythos Pferd, wunderbar illustriert mit Abbildungen aus allen historischen Epochen, gibt nicht die eine allgemeingültige Antwort auf die Frage, was den Menschen so sehr an Pferden fasziniert. Denn, es gibt unendlich viele - spannend zu lesen auch für den, der kein Reiter ist.
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