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Der einfache klassische Weg zum rittigen Pferd
Wunsch und Ziel der meisten Pferdebesitzer sind heute: Artgerechte Haltung und eine pferdegerechte Reitweise.
Während Ersteres vielen Pferde- und Stallbesitzern bereits zur Selbstverständlichkeit geworden ist und zwischen ihnen weitgehende Übereinstimmung herrscht, zeichnet sich in der Reiterei bislang nur wenig Einigkeit ab zwischen Vertretern des Turniersports, der sogenannten "englischen" Reiterei, des Westernreitens und anderer "alternativer" Reitstile.
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Es ist jedoch laut Statistik in allen Disziplinen ein deutlicher Zuwachs an Krankheiten bei Pferden - vor allem im Wirbelsäulenbereich - zu beklagen. Das ist primär darauf zurückzuführen, dass das Pferd aufgrund seiner anatomischen Gegebenheiten keinesfalls ein Lasttier ist. Es ist von der Natur als Lauftier konzipiert.
 Das bedeutet, dass seine Rückenmuskulatur, auf welcher der Reiter sitzt, ausschließlich aus Bewegungsmuskeln bestehen, die physiologisch auf einen schnellen Rhythmus von Spannen und Entspannen aufgebaut sind, um die Bewegungen von
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Vor- und Hinterhand im Rücken koordinieren zu können. Sie sind daher zum Tragen einer Last völlig ungeeignet.
 Ist das Pferd nun gezwungen, das Reitgewicht mit den Rückenmuskeln zu tragen, kommt es ganz schnell zu schmerzhaften Verspannungen und Verkrampfungen im Rücken, die dann auch in die gesamte Bewegungsmuskulatur von Vor- und Hinterhand hineingreifen, weil das Pferd ein "Muskelring" ist.
Das Pferd verfügt nicht über von der Natur vorgegebene - instinktive - Verhaltensmuster, die es befähigen könnten, diese Situation von sich aus zu bewältigen.
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