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Wer sich ernsthaft mit dem Thema "Hengst" befassen möchte, gar ein solches Lebewesen in sein Umfeld integrieren und diesem ein artgerechtes Dasein gönnen möchte, dem wird in der Literatur nicht gerade viel an die Hand gegeben.
Die meisten Autoren besitzen nur knappes oder überhaupt kein Wissen über die Hengsthaltung, fühlen sich aber berufen, ihre Mitmenschen zu "bekehren" oder reißen die Themen nur oberflächlich an. Daraus wird bei diesem doch sehr heiklen Thema rasch ein Kochrezept der reduzierten Art, das die Praxis rasch im Fiasko enden lässt.
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Damit Sie, verehrter Leser und die verehrte Leserin etwas geeignetes in die Hände bekommen, haben wir uns in diesem Monat nach eingehender Prüfung zur Besprechung des Buches von Alexandra Schedel-Stupperich entschieden. Die Frau mit dem langen Doppelnamen verfügt über sehr fundiertes Fachwissen, eigene züchterische Erfahrung. Bereits in ihrem Biologiestudium war das Thema Verhaltensforschung ihr Lieblings-Leitgedanke.
Als begeisterte Reiterin betrieb sie eine Welsh-A- und Welsh-Cob-Zucht mit langjährigem Wissen um die Hengstaufzucht und Haltung der Hengste -
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der tägliche Umgang mit ihnen ist für sie selbstverständlich. Ihr Wissen behält sie nicht für sich, sondern veröffentlicht regelmäßig in unterschiedlichen Fachzeitschriften - mehrere Bücher wurden in den letzten Jahren unter ihrem Namen veröffentlicht.

Das optisch recht klein geratene Buch in den Maßen 14 x 21 cm beeindruckt durch üppige 151 Seiten mit geballtem Wissen, das sofort in die Praxis umsetzbar ist - insoweit Einsicht beim Grundstückseigentümer und beim Pferdebesitzer besteht. Die Autorin beleuchtet den
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