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Zum Gedenken an einen großen Reitmeister: Egon von Neindorff
Im Wonnemonat Mai verabschiedete sich ein großer Vertreter der Reinen Lehre von seinen Zeitgenossen auf recht unspektakuläre Art und Weise: Egon von Neindorff ereilte ein natürlicher, überraschender Tod am Abend zuhause in seinem Badezimmer im Alter von 80 Jahren... Diese Nachricht traf die Reitersleute auf der ganzen Welt unvorbereitet und in tiefer Trauer.
 Ein kleiner Rückblick auf ein bewegtes Leben sei an dieser Stelle erlaubt:
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Seinen letzten Atemzug erlebte Egon von Neindorff in seinem Reitinstitut in Karlsruhe in Baden-Württemberg. 1923 in Sachsen geboren wurde er schon in jungen Jahren von seinem Vater ausgebildet. Im Laufe seines Lebens prägten ihn bekannte deutsche Reitmeister seiner Zeit: Alois Podhajsky, Felix Bürkner, Richard Wätjen - um nur einige zu nennen. Durch seine Arbeiten konnte Egon von Neindorff bald viele zu seinem Freundeskreis zählen und wenn einmal eine Frage zu klären war, wurde diese von fachkundiger Seite gerne beantwortet.
 1946 zog er nach Lörrach im Südwesten Deutschlands. Dort gründete er mit eigenen Pferden eine Reitschule und führte
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das wahrscheinlich erste offizielle deutsche Reitturnier durch. In den Jahren 1947 bis 1954 nahm er in Folge gerne und oft selbst an Turnieren teil und platzierte sich auch in den schweren Kategorien sehr erfolgreich. Als Initiator und Richter von Dressurturnieren erfreute er sich großer Beliebtheit und Anerkennung. Bereits im Jahre 1949 zog er mit Sack und Pack ins Reithaus in der Karlsruher Stadt - nicht nur renommierte Zeitgenossen ermutigten ihn zu diesem Schritt. Als Inhaber des Bundesdeutschen Verdienstkreuzes und des Deutschen Reiterkreuzes in Gold wurde ihm im Laufe seines Lebens von höchster Instanz Beifall gezollt.
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