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Geschichtliches
Die Wikinger brachten die ersten Islandpferde auf die gleichnamige Insel, auf dem Wasserweg und in Booten, die sicher nur eine begrenzte Anzahl an Pferden aufnehmen konnten. Man kann davon ausgehen, dass nur die zähesten und besten Pferde diesen Weg antreten durften. Die Urahnen des Islandpferdes sind also auf dem nordeuropäischen Kontinent einschließlich Englands anzusiedeln. Über viele Jahrhunderte waren die Pferde das einzige Fortbewegungsmittel auf der Insel. Es gab lange keine Straßen und die, die es gab waren unbefestigt und schlecht. Der 4. Gang der Isländer, der Tölt, machte das Reiten für die Isländer auf diesen
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Straßen sehr bequem.
 Das Gesetz des Stärkeren
Die an die oft einzeln liegenden Gehöfte angesiedelten Pferdeherden waren recht isoliert. Island ist und war nicht besonders stark besiedelt, dazu ist das Klima zu rauh, die Vegitation nicht ergiebig genug. Daher war der Aufwand Pferde von anderen Höfen zur Zucht zu verwenden oftmals zu hoch. Inzucht ließ sich nicht vermeiden und so wurden auch verwandte Pferde angepaart. Nicht aus jeder dieser Anpaarungen entstand als Folge der Inzucht ein gesundes, lebensfähiges Fohlen, aber es fand das statt, was man natürliche
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Auslese nennt: nur die stärksten überleben. Durch Erbschäden vorbelastete Pferde überlebten die harten Winter, in denen die Tiere absolut sich selbst überlassen wurden und sich selbst versorgen mußten, nicht. Mit dieser Selektion wurden im Laufe der Generationen jene Pferde aussortiert, bei denen die Erbfaktoren bei Inzucht zu Schäden führten. Eine Folge davon ist die sogenannte Inzuchtresistenz.
Pferd und Mensch
Auch andere lebenswichtige Merkmale wurden durch die Selektion geprägt: nur die Pferde, die mit wenig Futter auskamen, besonders trittsicher waren und die besten natürlichen Instinkte
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