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Sein Pferd verstehen lernen…
EIN TRAUMPFERD CALANDO mein 6-jähriger Rheinländer Wallach schnaubt zufrieden ab und ist völlig konzentriert bei der Sache. Es stört uns nicht mal, dass während unserer Aufwärmphase in unserer 20x60m Halle noch weitere 4 Reiter sind, die gerade Springunterricht haben. Es stört uns auch nicht, dass gelegentlich Stangen krachend herabfallen. Mein Pferd geht wie selbstverständlich ans andere Ende der Halle damit ich ihn zum trocken reiten wieder eindecken kann, es ist ihm egal dass hinter der Bande Kinder spielen. Eine Reitfreundin reitet auf mich zu und bittet mich mit meinem doch so ruhigen Pferd vorzureiten damit ihre Stute sich ein wenig beruhigen kann.
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Mein Wallach geht entspannt zur Longierhalle und es ist ihm völlig egal, dass wir an einer dunklen Hecke vorbei müssen. Während der Longierarbeit wird der Traktorenfuhrpark aktiv, der Hoftruck knattert an der Longierhalle vorbei, der große Traktor muss neu eingeparkt werden und das alles in einer Entfernung von 20m, aber das interessiert uns alles nicht. CALANDO ist konzentriert auf meine Körpersignale und läuft willig seine Runden im Longierzirkel. Dies alles hört sich sehr harmonisch und idyllisch an, aber das war nicht immer so...
 Lassen Sie mich von vorne beginnen. Schon in meiner Jugend träumte
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ich von einem eigenen Pferd. Als dieser Wunsch nun in greifbare Nähe rückte, verliebte ich mich in einen 5-jährigen Calypso II Nachfahren. Er war eigentlich nicht das Pferd, nach dem ich gesucht hatte, aber es war Liebe auf den ersten Blick. Ich kaufte also ein angerittenes Pferd, welches bisher nur die Weide und seinen kleinen 10-Boxen-Heimatstall kannte. Nachdem ich CALANDO dort 5 Wochen Probe geritten und longiert hatte, nahm ich ihn mit in unseren jetzigen Stall und damit begann eine wahre Odyssee.
 PANIK CALANDO
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