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  TOVERO-MAGAZIN Ausgabe 2004-05 AUSGABE
2004-05


INHALT

Seite 4 von 4
1 « | zurück | weiter
Eine Friesengeschichte: Vier Freunde und eine aussergewöhnliche Freundschaft
// Petra S. von Känel

vermissen die wärmende Sommersonne, die manchmal grell und fast erbarmungslos vom Himmel schien. Wann ist bald wieder Wochenende mit Sonnenschein!? Jetzt, wo es doch so viel geschneit hat, könnte man wiedereinmal einen tollen Pulverschneegalopp hinlegen.
Dankend schnaubten unsere Pferde nach diesem Sausewindgalopp.
Wow, dass war vor ein paar Tagen lustig. Die Sicht war gut, der Schnee gute 40cm tief. Da konnten wir unsere Pferde bedenkenlos laufen lassen. Mit lautem Indianergeschrei und Bonanzagesang gings los.

Das Palomino-Pony flitzte voraus und mein Friesenhengst mit seiner mächtigen kraftvollen Galoppade hinten nach. Nach einem Jauchzer und Rodeokick (Beinzeichen) gab ich meinem schwarzen Freund das

Kommando zur Freigabe von Bocksprüngen, die er auch - wie bestellt - voll Freude und Elan ausführte, was uns beiden ein noch grösseres Glücksgefühl brachte. Das war der Kick, der uns noch den Abend versüsste! Dankend schnaubten unsere Pferde nach diesem Sausewindgalopp, als wir wieder im ruhigen Schritt am langen Zügel durchparierten. Wir Reiterinnen lachten uns an, beiden ist die Freude auf dem Gesicht geschrieben. Wir vier Freunde sind immer zu "Lausetaten" bereit!

Der Abschied naht und wir lassen unseren Pferden noch einige Minuten Zeit für Ihren Sozialkontakt. Es wird geleckt, geneckt und geknabbert. Ein Abschiedsritual, dass bei uns schon längst zur Tradition geworden ist.
Wir sind manchmal schon zwei total verrückte Cowgirls. Die eine im Westernlook, die andere

klassisch-iberisch à la Penquitt x Solinski angehaucht. Es wird nicht lange dauern, dann ist der schöne Pulverschnee zu einer scheusslichen klebigen Pappe geworden. Zum Glück sind wir im Winter immer mit entsprechendem Schuhwerk ausgerüstet...

Der Abschied naht und wir lassen unseren Pferden noch einige Minuten Zeit für Ihren Sozialkontakt. Es wird geleckt, geneckt und geknabbert. Ein Abschiedsritual, dass bei uns schon längst zur Tradition geworden ist. Du, Morgen um dieselbe Zeit? Ja, um dieselbe Zeit ...einen schönen Abend...

Petra S. von Känel

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