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Vier Freunde und eine aussergewöhnliche Freundschaft
Ich tätschle meinem schwarzen, vierbeinigen, langjährigen und treuen Freund den Hals und atme tief ein. Die Luft ist frisch und kalt, das Himmelszelt dunkel und trübe. Noch einmal atme ich tief durch und in Gedanken rieche ich frisches Heu, den Duft des warmen Waldes und den Sommer. Sommer!
Wie ich diese dunkle, trübe und eiskalte Brühe satt habe! Auch die gefährlich vereisten Reitwege sind nicht gerade eine wahre Freude. Neben mir reitet meine beste Reitfreundin mit Ihrem eleganten Palominosportpony im
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Westernlook.
 Wir beide, müde vom langen Arbeitstag, geniessen unseren "Seelenbalsam", wie wir unsere Ausritte immer nennen. Vor uns liegt unsere schöne Heimat, eine prachtvolle Berg- und Hügellandschaft. Leider nimmt uns die trübe Brühe jegliche Sicht. Trotz Dunkelheit geniessen wir vier Freunde den heute sehr friedlichen Spazierritt in der ruhigen Winterlandschaft der "Mutter Natur". Es ist still um uns herum. Mein Friesenhengst spielt mit seinem Gebiss, schüttelt seine lange gewellte Mähne und schnaubt zufrieden. Ich flüstere ihm Liebkosungen zu, kraule seine dicke
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lange Mähne, die rechts von seinem starken gewölbten Hals lockenförmig herunterhängt. Sofort trägt er seinen Hals noch stolzer, wohlwissend, dass er alles richtig macht, und antwortet mir darauf hin mit seinem Sing-Sang-Gegrunze, was bei ihm soviel heisst wie: Du, mir ist "sauwohl".

Mein anstrengender Arbeitstag steckt mir noch voll in den Knochen und jede Minute, die mich mein treuer Freund in wiegendem Schritt trägt, kehren meine Kräfte in Körper und Seele zurück. Für mich gibt es nichts schöneres, als nach einem erfolgreichen aber anstrengenden Arbeitstag meine
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