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gehandelt, dies ist schriftlich belegt und auch nicht ungewöhnlich, gehörte doch zu dieser Zeit Friesland zum Bistum Münster.
 Das Friesenpferd erfuhr im Mittelalter auch die einzige Veredelung seiner Rasse. Zum einen durch das Einführen von Pferden aus dem Mittelmeerraum während der vielen Kreuzzüge, aber vor allem durch die Besatzung der Niederlande durch Spanien. Dieser Krieg dauerte 80 Jahre - von 1568 bis 1648. Durch die mitgeführten spanischen Hengste kam so PRE-Blut zu den Friesen. Diese Hengste wiederum führten recht viel orientalisches Blut (Araber) mit sich, da Spanien im 8. Jahrhundert ja seinerseits durch die Mauren besetzt war.
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Der edle Kopf mit den ausdrucksstarken Augen und die erhabenen Bewegungen zeugen von der Einkreuzung der spanischen Pferde. Der Friese wurde selbstverständlich nicht nur als Streitross verwendet, er eignete sich aufgrund seiner Erscheinung vorzüglich als "königliches Geschenk" an Fürstenhäuser in ganz Europa. Eine der ersten Zeichnungen, die einen Friesen darstellen, stammt von 1568. Sie zeigt den Hengst "Phryso" von Don Juan van Ostenrijk (Österreich), gezeichnet von Jan van der Straat. Dieser Hengst ist auch der Namensgeber der Verbandszeitschrift des F.P.S.
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Im 16. Jahrhundert war es in den Fürstenhäusern "in", selbst edle Pferde zu züchten. Eine große Rolle spielte auch dort das spanische Pferd. Ein weiteres, sehr beliebtes Pferd damaliger Zeit ist der heute ausgestorbene "Neapolitaner", er war die Ausgangsrasse für den "Kladruber" und die "Lippizaner". Der Neapolitaner entstand aus Einkreuzung des spanischen Pferdes in das englische Vollblut. So kann man mit fug und recht behaupten, dass der Kladruber und auch der Lippizaner recht nah mit dem Friesen verwandt sind.
Im Jahre 1974 wurde der Friese übrigens nach 1771 zum zweitenmal zur Veredelung des Knabstrubers eingesetzt. Der bekannteste Friesenhengst, der in Kladruby - so der
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