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  TOVERO-MAGAZIN Ausgabe 2004-05 AUSGABE
2004-05


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Die Geschichte des Friesenpferdes
// Markus Neuroth

Die Geschichte des Friesenpferdes

Von vielen vielleicht schon sehnsüchtig erwartet, erscheint nun "endlich" das Rasseportrait einer der beliebtesten, wenn auch vom Namen her bei "Nichtpferdeleuten" recht unbekannten Pferderasse: der Friese. Es gibt wohl kaum einen Menschen, der bei dem ersten Anblick eines Friesen nicht inne hält und genauer hinschaut, vielleicht sogar plötzlich an die Märchen oder auch an Bücher wie "Black Beauty" aus seiner Kinder- und Jugendzeit denkt.

Das Friesenpferd, liebevoll die "Schwarzen Perlen Frieslands" genannt, ist die einzige reinrassige Pferderasse der Niederlande, genauer gesagt stammt es aus der heutigen Provinz Friesland, daher auch

der Name. Auffallend ist, natürlich, sein äußeres Erscheinungsbild, angefangen bei seiner schwarzen "Lackierung", die natürliche hohe Aufrichtung und das wichtigste für viele, die lange wallende Mähne.

FPZV-Hengst Gosse im Senffeld, aufgenommen im September 2002
Was die wenigsten Menschen wissen, der Friese sah nicht immer so aus wie wir ihn heute kennen. Die erste Beschreibung eines Pferdes, dass dem Erscheinungsbild eines Friesen ähnelt, stammt aus der Zeit der Römer. Es wird ein Pferd erwähnt, das nicht besonders schnell aber ausdauernd, nicht sehr groß mit kurzen kräftigen Gliedmaßen war und das wohl

charakteristischste zur Wiedererkennung, eine lange Mähne, die beidseitig vom Hals herabhängt und einen Schweif, der bis zum Boden reicht, hatte. Bei Ausgrabungen fand man, neben Hausrat und ähnlichem auch Pferdeschädel und Knochen. Nach eingehender Vermessung und Analyse dieser Funde stellte man fest, dass es ein "Friesisches Pferd" bereits im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung gegeben hat.

Die erste Blütezeit des Friesenpferdes war das Mittelalter. Aufgrund seiner kräftigen, nicht zu großen Statur war es hervorragend als Streitross geeignet. Zudem war es auch noch recht repräsentativ durch sein äußeres Erscheinungsbild. Gezüchtet wurden sie zu dieser Zeit hauptsächlich von Mönchen. Im 13. Jahrhundert wurden sie auch auf deutschen Märkten

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