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aber "das gehört so!" Die kleinen Empfindlichkeiten in der Rückenpartie übersieht die Besitzerin geflissentlich, das irritiert sie noch nicht einmal und Fragen von Stallgenossen werden abgewendet. "Dieses Pferd ist ein edler Araber - die sind eben sensibel!".

Wochen später fängt das brave Tier endlich an zu buckeln und verweigert das Auflegen des Sattels. "Bleib endlich stehen - sonst kriegst Du später kein Futter!" Tja, diese Mentalität macht den Rücken auch nicht stärker und der Vierbeiner leidet still weiter. Ein Schmerzmittel bringt einige Wochen lang Linderung, doch das Übel wird dadurch
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nicht vom Pferd genommen. Einige Stürze im Gelände bringen endlich den richtigen Fachmann ans Pferd und die Diagnose ist mehr als ernüchternd.

Durch das ständige Reiten mit erhobenem Kopf trug das Pferd den Reiter auf den Rückenknochen und nicht mit der Rückenmuskulatur, die sich bildet, wenn korrekt gymnastiziert wird und auf einen gewölbten Rücken geachtet wird - feines Reiten hat nach wie vor seine Grundlage und die Tiere danken es dem Menschen. Für den Araber kam jede Hilfe zu spät - als jetzt unreitbar abgestempelt wird er die restliche Zeit seines
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Lebens auf Koppeln verbringen - vorausgesetzt Frau Schlaumeier verliert nicht irgendwann die Lust an ihrem "Vorgarten-Araber"...
Auf Leserbriefe zum Thema freut sich Ramona Dünisch
 Text und Fotografien: www.RamonaDuenisch.de
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