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Brutalität im Pferdesport - heute selbstverständlich?
Kleine Szenen beherrschen das Treiben rund ums Thema Pferd - Initialzünder für den Pferdekauf war seinerzeit eine harmonische Ansicht eines Reiters auf einer blühenden Wiese, ein Galopp durchs Wasser, glückliche Menschen auf glücklichen Pferden, doch der Alltag sieht oftmals ganz anders aus. Hauen und Stechen sind an der Tagesordnung, wenn "Hansi" nicht so will, wie Herrchen sich das vorstellt oder vielleicht versteht er seinen gespornten und geschniegelten Besitzer einfach nicht? Wo beginnt das "brutale Verhalten"? Beim direkten Kontakt
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mit dem Pferd oder schon zuvor, wenn Mann oder Frau sich nicht richtig informieren, bevor das "Prestige-Objekt" Tier ins Leben tritt?

Die Pyramide des Dramas beginnt auf breiter Ebene in der Tierhaltung, die oftmals nicht artgerecht ist. Hinter Gittern leben Stute oder kastrierter Hengst und versuchen, ihre hormonellen Schwankungen, die sich oftmals beim Wallach für das einzelne Tier im Alltag noch viel schwieriger gestalten, ihre natürlichen Triebe unter Kontrolle zu halten. Das Pferd ist seit Jahrtausenden ein Lauftier und das hat sich trotz der
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Domestikation nicht ändern können - Tier bleibt Tier und seine Bedürfnisse sind relativ einfach strukturiert.
 Der Unterschied wird schnell deutlich, wird der Vergleich zwischen einem artgerecht gehaltenen Pferd und einem "Living in a box" zugelassen: Hinter den Gitterstäben wird gekoppt, gewebt, Luft geschluckt, über die Maßen Nahrung aufgenommen, apathisch in die Ecke gestarrt - der Glanz der Augen verliert sich über die Jahre in gleichem Verhältnis negativ zunehmend wie das Licht und die Luft im Positivem abnehmen.Der gleiche Artgenosse im Offenstall lebt glücklich und zufrieden, döst in der Sonne, spielt mit seinem Nachbarn auf viel Raum und mit Ausweichmöglichkeiten und
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