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Große, weitdehnbare Nüstern und ein kleines Maul sind ebenfalls rassetypisch. Der Hals ist hoch aufgesetzt und gebogen, der Rücken ist kurz, meist haben Vollblutaraber nur 5 Lendenwirbel. Die Kruppe soll waagerecht und der Schweif hochangesetzt sein. Die Gliedmaßen sind trocken, fein und die Hufe klein und überaus hart. Hufprobleme haben sie selten. Im Stall oder auf der Weide sehen sie oft unbedeutend aus. In der Bewegung aber zeigen arabische Pferde ihren ganzen Stolz und Erhabenheit, mit erhobenem Haupt und Schweif und fliegenden Bewegungen werden sie eins mit dem Wind. Arabische Vollblüter gibt es als
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Braune, Füchse oder Schimmel, Rappen sind selten, Schecken sind nicht erlaubt.
 Die Blutlinien Nicht ganz einfach zu verstehen für Außenstehende und Einsteiger ist das Thema der verschiedenen Blutlinien. Man spricht von "Ägyptern, Russen, Polen, Spaniern oder Crabbets". Dies richtet sich danach wo die Vorfahren des jeweiligen Tieres herkommen oder gezüchtet wurden. Als Vollblutaraber dürfen nur Pferde bezeichnet werden, deren Vorfahren ausschließlich Vollblutaraber waren. Diese Tiere sind in einem Stutbuch der WAHO
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(World Arabian Horse Organisation) verzeichnet. Die deutsche Araberzucht ist dem Araberzuchtverband unterstellt, kurz VZAP, mit Sitz in Hannover. Ihr Brandzeichen ist ein ox, das auf freiwilliger Basis auf den linken Hinterschenkel gebrannt wird. Früher brannte man mit Stickstoff einen Kaltbrand auf den Hals, was aber aus Tierschutzgründen abgeschafft wurde.
Ein Pferd das gefordert werden will Bekannt ist der Vollblutaraber für seine Schnelligkeit und Ausdauer, seine Gelehrigkeit und sein dem Menschen zugeneigtes Wesen. Das resultiert daraus, dass die arabischen Stuten bei den Beduinen mit im Zelt lebten und die Nähe des Menschen und seiner Kinder war für sie selbstverständlich. Aufgrund dieser Eigenschaften,
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