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  TOVERO-MAGAZIN Ausgabe 2004-04 AUSGABE
2004-04


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Rasseportrait: Das Arabische Vollblut
// Nicole Kumpf

Rasseportrait - Das Arabische Vollblut

Vollblut-Araberhengst "Shaheed"
Orientalische Schönheit, Anmut, Eleganz, feuriges Temperament, aber auch Sanftmütigkeit kommen einem in den Sinn, wenn man an diese Pferderasse denkt. In unseren Gedanken galoppieren sie mit langer wehender Mähne und werden eins mit dem Wind. Die Legenden um den Araber sind ebenso faszinierend wie seine Herkunft: der geheimnisvolle Orient.


Über seine Entstehung erzählt man sich: Gott nahm eine Hand voll Südwind und formte daraus das Pferd, er sagte: "...Dein Name sei arabisch,


das Gute sei gebunden an deinen Stirnenschopf, die Beute an deinen Rücken; dir sei gegeben den Unterhalt des Lebens zu erweitern; ich habe deinen Besitzer zu deinem Freunde gemacht; ich habe dich begünstigt vor anderen Lasttieren; ich habe dir die Kraft zum Fliegen verliehen ohne Flügel sei es im Angriff, sei es im Rückzug..."



Der Ursprung
Scheich in Marbach
Genauer betrachtet: Der Vollblutaraber gilt als Kulturgut des Orients und älteste Pferderasse der Welt. Will man der Überlieferung Glauben schenken, so wurde das ägyptische

Pferd schon 5000 Jahre v.Chr. gezüchtet. Der genaue Ursprung des arabischen Pferdes ist nicht bekannt. Als offizielle Heimat gilt die Arabische Halbinsel. Der Vollblutaraber stand von jeher im Dienst des Menschen. Die Pharaonen konnten ihr Reich ausdehnen, indem sie ihn vor ihre Streitwagen spannten und auf seine Kraft und Mut vertrauten. Beduinen gewannen Kriege mit ihm, die Schnelligkeit ihrer Stuten war in Kämpfen oft lebensrettend. Der Prophet Mohamed machte im 7. Jahrhundert die Zucht, Erhaltung und Fürsorge dieser Rasse zur religiösen Pflicht. Denn das arabische Pferd diente ihm und seinen Anhängern dazu, den Islam in der Welt zu verbreiten und so gelangte auch das Arabische Pferd nach Mittel- und Westeuropa.

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