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Pferde, oder aber sie waren einfach nur angetan von den Trabern. So wie die ältere Dame, die spät abends noch einen Prospekt und einen TT - Aufkleber erstand, einfach nur deshalb, weil ihr die Pferde bei der Vorführung so gut gefallen haben. Sie selber könne noch nicht einmal reiten.
 Ebenfalls 1995 wurde dann auch noch der erste Traberhengst vom Rheinischen Pferdestammbuch gekört. Der dunkelbraune Traber "Syndicat Diamond" v. "Diamond Way" a.d. "Formia India" wurde in Aachen gekört, und zwar zugelassen für alle töltenden Rassen. Der Hengst heißt jetzt "First Step" ( aus dem englischen : "Erster Schritt" ). Sofort 1995 wurden ihm die ersten Stuten zugeführt, obwohl niemand
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wußte, ob er sich so vererbt, wie man es sich von ihm erhoffte. Der erste Fohlenjahrgang 1996 entsprach dann aber allen Erwartungen. Allesamt nette und umgängliche Fohlen, die ihr Wesen vom Vater erbten und gleichzeitig einen wundervollen Bewegungsablauf mit auf die Welt brachten.
 Bei allen Bemühungen um die Zucht des Töltenden Trabers als Freizeitpferd, sollte man aber niemals das ganz hervorragende Rennpferdeerbe vergessen. Denn nur durch die gezielte Selektion auf Härte, Leistung und Ausdauer wurden uns diese wundervollen Pferde geschenkt. Auf Distanzritten eigentlich immer irgendwo vorne mit dabei, gleichzeitig angenehm in der Handhabung. Der Traber zeigt sich bei guter und liebevoller Behandlung enorm
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leistungsstark. Bereit, sein letztes zu geben, wenn es "sein" Reiter von ihm verlangen würde. Etwas, daß man als Reiter immer bemüht sein sollte, zu unterlassen. Traber sind einfach nett, sie möchten ihren Leuten "gefallen". Das kann so manchen übermäßig ehrgeizigen Reiter verlocken, sein Pferd zu überfordern. Hier ist auf alle Fälle und in besonderem der Horsemenship gefragt. Die besondere Faszination des Traber liegt allerdings in seiner Vielseitigkeit. Traber sind oft begabte Springpferde. Die Olympiapferde Halla und der Franzose Jappeloup waren beide halbe Traber. Und auch die Freizeitreiter springen ihre Traber gerne.
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