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  TOVERO-MAGAZIN Ausgabe 2004-03 AUSGABE
2004-03


INHALT

Seite 3 von 6
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Rasseportrait: Shire Horse
// Martina Joksimovic

Stuten zu Hunderten nach Schottland verkauft, und formten dort den neuen Clydesdale. Am Ende war vom alten „Black Horse“ nicht einmal mehr die Farbe übrig. Im Jahr 1878 wurde dann die „Cart Horse Society“ (Wagenpferde) gegründet, welche sich sechs Jahre später in die jetzige englische „Shire Horse Society“ umbenannt hat.
Die ehemaligen Bierkutschen Englands im Wettbewerb. ©Andrea Schneider
Das wichtigste Ziel der Society war die allgemeine Qualitätssteigerung und die Konsolidierung der Wagen- und Zuchtpferde. Diese wurden fortan als „Shire Horses“ bezeichnet.

Die industrielle Revolution und die damit einhergehende

zunehmende Mechanisierung in der Landwirtschaft und Transportgewerbe zusammen mit den Verlusten durch die beiden Weltkriege führten schließlich in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts fast zum Aussterben dieser so berühmten sanften Riesen.
Noch im Winterfell... ©Andrea Schneider
Der Jahrgang 1958 des Stutbuches enthielt nur noch fünf Junghengste und elf Stutfohlen. Nur dem Enthusiasmus einzelner Züchter und dem Engagement der englischen Brauereien, die den Shire als Arbeits- und Repräsentationspferd vor ihren Brauereiwagen entdeckt haben, ist es zu verdanken, dass es ihn heute noch gibt.

Imposante Pferde und imposante Wagen. ©Andrea Schneider
Die Fohlen werden auf der Weide groß. ©Andrea Schneider


Ihr Lohn war das fast wunderbare Wiederaufleben, das in den späten Sechzigern begann und an dem wir uns jetzt erfreuen – nicht nur in England, sondern überall auf der Welt, wo so viele feine Vertreter dieser Rasse gezüchtet werden. Im letzten Vierteljahrhundert hat sich die Rasse regeneriert, so dass die „Shire Horse Society“ mittlerweile wieder bis zu 500 Eintragungen im Jahr bearbeiten kann.

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