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errichtete das erste und größte Gestüt des „Great Horses“ in England. Unter ihm wurden auch erstmalig die Great Horses, Shire genannt, da sie in den Grafschaften wie Lincolnshire, Derbyshire und Cambidgeshire auf den Weiden geboren wurden.
 Königin Anna war im 17. Jahrhundert eine große Bewunderin, der in den „Shires“ gezogenen schweren Zugpferde. Bei feierlichen Anlässen benutzte sie stets einen Achtspänner mit Stuten dieser Rasse. Nachdem es deutliche Verbesserungen im Straßenbau gab und man etwas schneller von A nach B kommen wollte, kreuzte man schwere holländische Warmblüter in die „Great Horses“ ein. Sie waren von schwarzer
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Farbe und wurden „Friesen“ genannt. Im 18. Jahrhundert wurde daher die Mehrzahl der Shirepferde von Rappen gebildet. Daher auch der Name „Black Horse“. Ein derbes und noch schwerfälliges Tier.
 Im Jahr 1760 tauchen der schwarze Hengst „Packington Blinde Horse“ (blindes Pferde von Packington) und ein Hengst Namens „Oldacre´s Mansetter“ auf. Hiermit beginnt die belegte Geschichte des „Shire Horses“. „Oldacre´s Mansetter“ ist der Vater von „Balze“(Stutbuchnr. 183), geb. 1770, des ersten über ein volles Pedigree verfügenden Shire-Hengstes der im Shire Studbook aufgenommen wurde. Dieser Hengst „Blaze“ kommt 35 mal hintereinander im ersten Band jenes Gestütsbuches vor. Handel und
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Transport spielten im ersten drittel des 18. Jahrhunderts eine bedeutende wirtschaftliche Rolle, die ohne die großen Pferde kaum möglich gewesen wäre. Besonders in den Häfen wetteiferten die Fahrer mit der Größe und Kraft ihrer Pferde.
 Das 19. Jahrhundert war durch steigenden Bedarf an Arbeitspferden für öffentliche Verkehrsmittel wie Busse und Straßenbahnen gekennzeichnet. Gleichzeitig setzte eine für die Rasse unheilvolle Entwicklung ein: Nach den Napoleonischen Kriegen war eine große Zahl der besten Pferde auf dem Kontinent verkauft worden, die Verdrängung durch Motorisierung in der Landwirtschaft erteilte der Zucht einen weiteren Schlag. Um 1850/1860 wurden die besten
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