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Ursprung: Vom „Great-Horse“ zum „Shire Horse“

Schon lange vorm Regierungsantritt König Wilhelm des Eroberers (1027) gab es schwere Pferde in England, welche unter besonderer Fürsorge der englischen Herrscher standen. Die damaligen Machthaber hatten hierbei allerdings nur ein Ziel: Den Bedarf an kräftigen Streitrössern zu decken. Im Jahre 1066 brachte Wilhelm der Eroberer „Great Horses“ mit nach Britannien. Sie waren größer als die englischen Kaltblüter, glichen mit 150 cm Schulterhöhe jedoch eher kleinen Percherons als dem Shire Horse. Die Hengste wurden mit Reitern in schwerer Rüstung in einem
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langsamen, alles niederwalzenden Trab gegen den Feind geritten. Die weniger guten Vertreter dieser Rasse und die Stuten, dienten als Arbeitspferde.
 Mit verschwinden der Ritter wurde aus diesen Tieren vollends das Zug- und Arbeitspferd. Geschwindigkeit war nicht mehr wichtig, jetzt zählten Größe und Stärke. König Johann ohne Land importierte um das 12. Jahrhundert schwere Hengste aus Flandern und Holland um sie mit den Stuten des Landschlages zu kreuzen. Weitere Importe fanden auch von 1307- 1327 statt. Ab 1328 allerdings stoppte der Import ausländischer Kaltblutrassen.
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Es wurde nur noch die Reinzucht mit den vorhandenen Tieren betrieben, da es das beste Mittel war, andauernde Zuchterfolge zu erzielen.
 Unter König Heinrich VIII um 1530 sollten nur noch die größten und schwersten Pferde eine Lebenschance haben. Dreijährige und ältere Hengste unter 15 hands (153 cm) durften in den „Shires“ (englische Grafschaft) nicht mehr zusammen mit Stuten und Fohlen auf die Weide. Zur Zucht ungeeignete Stuten sowie Wallache, die zu klein oder schwach für die landwirtschaftliche Arbeit waren, mußten auf Anordnung geschlachtet werden. Dieser König
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