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Bilder mit Geschichten, Texten und Gedichten über die Pferde der irischen Travellers und ihre Züchter. Photografiert, kommentiert und herausgegeben von Ulrike A. Pollay.
Der Verlag sagt über das Buch: Das Tinkerpony ist ein Adoptivkind, von dem wir nicht viel wissen, wenn wir es zu uns holen. In seinen Verhaltensweisen drückt sich ein Vorleben aus, von dem wir kaum eine Vorstellung haben; in seinen Anlagen schlägt sich ein Stammbaum nieder, der immer ein Geheimnis bleiben wird. Seine Konstitution ist beeinflußt von den ganz besonderen Gegebenheiten seines Herkunftslandes, und sein Charakter schließlich
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ist ein Ergebnis des Zusammenlebens mit seiner ersten, seiner eigentlichen Familie: den Travellers, bei denen es aufgewachsen ist.
So ist die Erscheinungsform einer jeden Pferderasse immer auch ein Spiegelbild der Geschichte, ja des Schicksals ihrer Züchter, und sie ist geprägt durch Landschaft und Klima ihres Ursprungsgebietes ebenso wie durch die praktische Zielsetzung der Selektion.
Man muß nicht unbedingt selbst ein solches Pferd besitzen, um sich von seiner bizarren Schönheit und seiner rauhen, ursprünglichen Lebenswelt faszinieren zu lassen, die wie ein Paradoxon zu seinem sanftmütigen Wesen erscheint. Vielleicht genügt es schon, seine irische Heimat mit der ihr eigenen
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Widersprüchlichkeit von Melancholie und Dynamik zu lieben, kennenzulernen oder erinnern zu wollen, um Gefallen an diesem Buch zu finden.
Lesen ist immer auch reisen, sich mitnehmen lassen in fremde, noch unbekannte Welten, wirkliche oder fiktive. Die Welt des Tinker-Ponys und seiner irischen Züchter ist voller farbenprächtiger Folklore, bodenständiger Poesie und Kreativität. Sie kennt aber auch die Härte von Diskriminierung, Vertreibung und Entbehrung, der Pferd und Mensch gleichermaßen unterliegen.
Autorin, Künstler und Übersetzer haben sich aus unterschiedlichen
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