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Die Stille unterbricht ein leichtes Schnalzen mit der Zunge – Gonçalo Oliveira gibt seinem jungen falbfarbenen Lusitanohengst „Raja“ ein kleines Signal, das der edle Lusitano mit der einzigartigen Aufwärts-Galoppade sofort wahrnimmt. Ganz ruhig und konzentriert arbeitet er seinen vierbeinigen Schüler zwischen den Birken auf dem Außenplatz der kleinen privaten Reitanlage – zwei weitere iberische Hengste leben zwischen Lipizzaner-Stuten und –wallachen und einer Leutstettener Stute mit täglichem Weidegang. Die Mär vom gefährlichen Hengst lehrt Gonçalo Lügen strafen – ruhig und ausgeglichen leben seine Tiere
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in den Außenboxen mit angegliedertem Paddock. Mit Sachverstand wurden die Pferde eingestallt und nach Charakter positioniert. Der temperamentvolle Hengst steht neben dem ausgeglichen Opa – einem Lusitanohengst von 23 Jahren. Ein seltenes Erbstück seines Großvaters hat Gonçalo noch heute in seiner Obhut: Das letzte noch lebende Schulpferd von Nuno Oliveira, der Lusitanohengst „Xairel“, genießt seinen Lebensabend abwechslungsreich und kerngesund. Gonçalo’s Lebensgefährtin hatte die Ehre, im Sattel von „Xairel“ piaffieren zu lernen und ab und an, wenn die Fototermine es zulassen, genießt sie den
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außergewöhnlichen Charakter des Hengstes, der gelegentlich auch noch Stuten decken darf. Ob im Gelände oder auf dem Reitplatz – der vitale Hengst ist für jede Aktion zu begeistern und findet auch Kurzweil bei unterschiedlichsten Fototerminen.
 Bereits in sehr jungen Jahren hat der direkte Nachfahre des berühmten Reitmeisters Nuno Oliveira in Portugal/Avessada auf der Anlage Quinta do Brejo mit dem Reiten begonnen.
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