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Spat ist eine Krankheit, die die Hintergliedmaßen des Pferdes betrifft und bei der sich Knochenauftreibungen am Sprunggelenk bilden. Diese können zur Versteifung des Gelenks führen. Pferde die stark belastet werden, sei es im Sport oder als Zugpferd oder auf der Rennbahn sind typische Kandidaten für Spat. Ein deutliches Zeichen für Spat ist, das betroffene Pferde den Huf nur mit der Zehe aufsetzen und nich durchtreten. Zumeist sind sie morgens lahm, wobei sich der Zustand im Laufe des Tages verbessert. Einwandfrei lässt sich Spat nur über Röntgenbilder diagnostizieren, man kann aber auch eine sogenannte Beugeprobe machen. Dabei zieht man ein Hinterbein des Pferdes unter seinen Bauch und hält es etwa eine Minute dort fest. Nach dieser starken Beugung lässt man das Pferd antraben. Zeigt sich hierbei eine deutliche Lahmheit am zuvor hochgehaltenen Bein, sollte man röntgen.
Linderung bringt ein sogenannter orthopädischer Hufbeschlag, wobei der hintere Schenkel des Hufeisens erhöht wird, bis das Pferd wieder mit der vollen Fläche des Hufs auftritt. Durch Zehenrichtung des Beschlags wird dem Pferd das Abrollen erleichtert. Die überdehnten Sehnen werden entlastet. Eine Heilung ist nur erreichbar, wenn auf dem Röntgenbild noch keine eindeutige Verknöcherung zu sehen ist. Ganztägiger Weidegang ist hierbei hilfreich. Das Pferd darf während des Heilungsprozesses nicht belastet werden.
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