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Kolik ist eine schmerzhafte Verdauungsstörung des Pferdes, bei der es nicht mehr misten oder Wasser lassen kann.
Äußerliche Anzeichen hierfür sind: Je nach Grad des Schmerzes leichte Unruhe bis rücksichtsloses Toben, Umsehen, gestrecktes Stehen mit aufgezogenem Bauch, Scharren und Klopfen mit den Vorderbeinen, Futterverweigerung, Schweissausbruch, häufiges Niederlegen, Pulserhöhung, verminderte oder vermehrte Darmgeräusche, Wegstellen der Hinterbeine, Versuche zu misten oder Wasser zu lassen. Flämen als Ausdruck von Sauerstoffmangel im Gehirn, rasches Atmen und aufgezogener Bauch als Ausdruck von Schmerz.
Was ist zu tun? Während der Wartezeit auf den Tierarzt sind Futter und Wasser zu entfernen. Nach Möglichkeit sollte das Tier ruhig geführt werden, um von den Schmerzen abzulenken. Nicht treiben, wenn es nicht kann oder will. Es empfiehlt sich das Pferd einzudecken.
Vorbeugung: Eine artgerechte Haltung verhindert die meisten Koliken. Hochwertiges Futter und klares Wasser, mehrmals täglich in kleinen Mengen angeboten sollten jedem Pferd zustehen. Regelmäßige Parasitenkontrolle und entsprechende, systemische Entwurmungen müssen eine Selbstverständlichkeit sein, ebenso wie tägliches Arbeiten und Bewegung. Auch ist Stress für das Pferd zu vermeiden.
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