
 |














|
 |
Buchtipp: Daniela Piolini: SDressur
Wie man ein gutes Pferd unreitbar macht
Anhand einer Serie raffiniert ironischer Illustrationen, unterlegt mit klassischen Zitaten, zeigt dieses Buch die Auswirkungen einer schlechten Ausbildung des Pferdes. Vorgestellt werden Praktiken, die sich nicht mehr an der traditionellen, von alten Meistern überlieferten Kultur orientieren, sondern auf ein Repertoire von technischen Tricks zurückgreifen, die weder Psyche noch Körper des Tieres respektieren. Hier also ist die Geschichte von Theodor, ein herrliches Pferd, das aufgrund dieser ungebildeten Reitweise zum Opfer der unfähigen Arroganz seines Reiters und dessen Reitlehrer wird. Wird es ihm am Ende gelingen, sich von ihnen zu befreien?
Der Verlag über das Buch
Bestseller Autor Philippe Karl sagt: Im klassischen Sinn ist die Dressur die Kunst, jedes Pferd im Rahmen seiner physischen und psychischen Möglichkeiten optimal zur Geltung zu bringen. Aus dieser Kunst eine Spezialdisziplin zu machen, ist nur sinnvoll, wenn der Dressurturniersport tatsächlich die beste und sanfteste Art zu reiten fördert also diejenige, die der Natur des Pferdes am meisten entspricht. Dies gilt umso mehr, als der Turniersport heute die absolute Referenz für die Reitlehrerausbildung darstellt.
Nun gebärt jede Epoche die Reiterei, die sie verdient. Als eine von Sponsoren finanzierte, globalisierte Spezialdisziplin hat die moderne Dressur die Reitkunst den sportlichen und ökonomischen Interessen der Berufsreiter geopfert. Welche Mittel die Reiter anwenden, ist egal nur das Ergebnis zählt: Zwangsmittel und Kraftreiterei sind heute die Norm, und grobe Fehler werden zum System erhoben. Insgesamt verhält sich der Dressurturniersport zur Reitkultur wie McDonalds und Coca-Cola zur Haute Cuisine und gesunden Küche.
Die Pferde sind die ersten Opfer dieses florierenden Geschäfts. Ein Zyniker ist ein Mensch, der den Preis von allem, jedoch den Wert von nichts kennt.(Oskar Wilde)
Mittlerweile entrüsten sich immer mehr Amateurreiter deren Liebe zum Lebewesen Pferd nicht von ökonomischen Sachzwängen regiert wird und wenden sich von den modernen Auswüchsen ab. Aber nur wenige haben den Mut, diese Exzesse laut und deutlich anzuprangern wer schwimmt schon gerne gegen den Strom. Daniela Piolini ist eine von ihnen. Mit viel Humor macht sie in ihrem hervorragend illustrierten Buch auf die verheerenden, karikaturhaften Auswüchse der offiziellen Dressur aufmerksam. In scheinbar naiv-kindlichem Bilderbuchstil zeigt sie gestützt von Zitaten großer Reitmeister in aller Deutlichkeit die Missstände auf. Es ist ehrenvoller, manche Sitten und Gebräuche zu missachten, als ihnen zu folgen. (William Shakespeare)
Die Autorin ist sich der begrenzten Möglichkeiten eines solchen Bilderbuchs bewusst und lässt das Ende entsprechend offen: Eine wirkliche Alternative zu finden, sei ...eine andere Geschichte. Trotzdem: Daniela Piolini wird es gelingen, mit ihrem Werk wesentlich zu einem heilsamen Bewusstseinswandel in der Reiterei beizutragen.
Als leidenschaftlicher Reiter möchte auch ich zum Schluss meinen Beitrag dazu leisten. Tatsächlich gibt es in der Dressur eine bewährte Alternative, in deren Mittelpunkt der Respekt gegenüber der Natur des Pferdes steht. Sie trägt den schönen Namen Légèreté(Leichtheit). Diese Philosophie, die von den Reitmeistern La Guérinière, Baucher und General LHotte geprägt wurde, begründete den Ruf der französischen Reitweise. Bedauerlicherweise wird diese Philosophie bis heute von den reiterlichen Instanzen verleugnet, die sich aus geistiger Trägheit und Konformismus lieber an den Launen modischer Entwicklungen orientieren.
Der Légèreté wieder zu Ehren zu verhelfen für das Wohl der Pferde und zur Wahrung der Reitkunst, ist eine Herausforderung, für die es sich einzusetzen lohnt! Vorwort von Philippe Karl, Ecuyer du Cadre Noir, 1985-1998
 | Schicksal Pferd – des Reiters Freud, des Partners Leid » Autor/in: Menno Kalmann 
Das vorliegende Buch beschreibt die Erlebnisse aus dem Alltag eines Mannes, der mit einer Pferdenärrin lebt.
Eine bekannte niederländische Dressurreiterin schrieb im Vorwort zur niederländischen Ausgabe von Schicksal Pferd: „Dieses Buch hält uns P... |
 | Kosmos Pferdesammelsurium » Autor/in: Sarah Widdicombe  Wussten Sie, dass es in Washington DC verboten ist, vom Pferderücken aus zu angeln? Und was ist ein Zorse, erraten Sie’s? Wer war der Kluge Hans und was darf man sich unter Pulvermanns Grab vorstellen?
Dieses Buch voller hippologischer Fakten lässt ke... |
 | Cascaya mein Traumpferd » Autor/in: Erik Heinrich  Tauchen Sie ein in die Welt der Reitschulen, der Pflegepferde und „Traumpferdsuche", alles mit leichter Ironie, Wiedererkennungswert und viel Humor geschrieben! Für alle Pferdebesitzer und -freunde, oder die, die es noch werden wollen.
Dieses Buch bie... |
« zurück zur Übersicht
|