Leseprobe:
[...]Deine erste Reitstunde
Endlich geschafft: Du bist auf dem Weg zu deiner ersten Reitstunde. Ich hoffe, du bist pünktlich, was in diesem Fall heißt: Du bist eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Termin im Stall. Bevor du in den Sattel steigst, möchtest du dich nämlich mit deinem Pferd anfreunden.
Der beste Weg dazu: Du putzt und sattelst das liebe Tier. Huch – jetzt bist du erschrocken? Musst du aber nicht. Kein Mensch erwartet von dir, dass du das schon beim ersten Mal ganz alleine schaffst. Der Reitlehrer oder eine ältere, erfahrene Reitschülerin werden dir dabei helfen. Doch je mehr du selbst schon darüber weißt, desto mehr kannst du selbst machen.
Grundsätzlich: Wenn möglich, gehst du immer vorne um das Pferd herum. Wenn es aber nicht anders geht und du hintenherum musst, dann bewegst du dich entweder ganz dicht am Pferd oder mit so viel Sicherheitsabstand, dass es dich nicht treffen kann, wenn es doch einmal ausschlägt.
Die Begrüßung
Der Reitlehrer hat dir gesagt, welches Pferd du reiten wirst? Dann kannst du es ja begrüßen. Wenn du zu seinem Stall kommst, sprichst du es erst einmal freundlich an. Vergewissere dich, dass es dich wahrgenommen hat, bevor du dich näherst. Schaut es dich an, kannst du ihm zur Begrüßung ein Leckerli füttern. Leg es auf die flache Hand, und streck sie dem Pferd hin. Vermutlich nimmt es dann nicht nur das Leckerli, sondern schnuppert an deiner Hand.
Halfter anziehen
Dazu nimmst du das Halfter am Genickteil, fädelst die Pferdenase durch und ziehst das Genickteil über die Ohren. Anschließend schließt du das Halfter mit dem Karabiner, der am Kehlriemen hängt. Jetzt kannst du das Pferd festhalten. Weil es dir aber das Halfter mit einem Ruck aus der Hand ziehen könnte, befestigst du jetzt noch den Führstrick – sein Karabiner gehört in die Öse des Halfters, die unter dem Kinn des Pferdes hängt.[...]
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