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Buchtipp: Florian Wagner: Pferd & Mensch
Die Geschichte einer aussergewöhnlichen Beziehung
Was wäre der Mensch ohne das Pferd?
Auf seinen Reisen durch die ganze Welt begegnet Florian Wagner immer wieder dem Phänomen der kulturellen Prägung des Menschen durch das Pferd. Fragt man einen Araber nach seinem größten Schatz, so ist das sein Falke, sein Kamel oder sein Pferd. Den modernen Indianern wurde alles genommen, ihre Kultur, ihr Land, ihre Identität.
Ihre Pferde hat man ihnen gelassen und so können sich die jungen Krieger aus der Trostlosigkeit ihres Reservatsdaseins lösen, indem sie gemeinsam mit ihren Pferden alles riskieren und sich im Omak Suicide Race die Abhänge herunter stürzen. Die Nomaden in der Mongolei hingegen brauchen ihre drahtigen Ponys, um die unendlichen Weiten ihrer Heimat zu bewältigen und auf die Jagd zu gehen.
In den USA erweist sich ein riskantes Projekt als sehr erfolgreich: Mörder, Kinderschänder und Drogendealer müssen zur Resozialisierung wilde Mustangs einreiten, die vorher mit Hubschraubern gefangen werden. Nicht selten weinen diese Männer, wenn sie „ihre“ Pferde nach Abschluss des Programms abgeben müssen, weil sie zum ersten Mal in ihrem durch Gewalt bestimmten Leben unvoreingenommen Wärme und Zuneigung von einem anderen Lebewesen erfahren haben.
Diese und weitere Episoden von Pferden und ihren Menschen werden mit zahlreichen Abbildungen und Texten auf 144 Seiten erzählt.
Informationen zum Autor
Florian Wagner wird am 27. Januar 1967 als Sohn eines Holzbildhauers in Oberammergau geboren. Vom seinem Vater bekommt er die Liebe zu Pferden und der indianischen Kultur in die Wiege gelegt, der bereits 1960 als Gesellenstück das Liebste schnitzte, was er kannte: ein Pferd. Der Gleitschirmlehrer und Hubschrauberpilot Florian Wagner arbeitet seit über zwölf Jahren hauptberuflich als Fotograf und Fotojournalist.
Neben zahlreichen Veröffentlichungen in namhaften Magazinen wie STERN, GEO, NATIONAL GEOGRAPHIC und PLAYBOY wächst mittlerweile auch die Liste der Ausstellungen im In- und Ausland. Wagners erste große Fotostrecke in einem Magazin war die Geschichte über seine eigene Arbeit als Cowboy in Australien, wo er 1991 unzählige Stunden im Sattel saß. Er ist offizieller LEICA Fotograf, prüft und entwickelt Fototaschen im Test-Team von LowPro und fotografiert für internationale Werbekampagnen.
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